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Psychotherapie und Coaching

Diplom-Psychologin Sabine Bimmler

Burnout. Grenzenlose Erschöpfung –

„Ich wusste überhaupt nicht mehr, was mit mir los war. Da war immer diese Anspannung und ich fühlte mich total unausgeglichen. Ich war nicht mehr fähig, zur Arbeit zu gehen. Aber ich war auch nicht fähig mich zu entspannen. Alles war so anstrengend und ich kriegte den Alltag kaum noch auf die Reihe.“ – berichtet Richard T. – „Ich wusste, so kann es nicht weitergehen.“

Wann gesteht man sich ein, dass die Grenze der Belastbarkeit überschritten ist, man vielleicht selbst zu hohe Erwartungen in eigene Leistungen setzt und nicht alle gesteckten Ziele erreichen kann? Und was nun? Wie kommt man da wieder raus? Kernfragen in der Burnout-Behandlung, die in der gemeinsamen psychotherapeutischen Behandlung im Fokus stehen.

In meiner Praxis behandle ich immer mehr Patienten in Frühstadien des Burnout-Syndroms. Eine erfreuliche Entwicklung, denn eine frühe Unterstützung verhindert oft leidvolle Erfahrungen. Oft helfen dann bereits wenige Interventionen, die den Genesungsprozess nachhaltig in Gang bringen.

Burnout-Syndrom - allgemeine Informationen

  • Das Burnout-Syndrom macht sich mit unterschiedlichen Symptomen bemerkbar und tritt dabei in vielfältigen Varianten auf.
  • Erste konkrete Anzeichen sind häufig vermehrter Krafteinsatz, nahezu pausenloses Arbeiten, der subjektive Eindruck der eigenen Unentbehrlichkeit, das Gefühl eigentlich nie mehr richtig Zeit für sich zu haben, also die zunehmende Verleugnung der eigenen Bedürfnisse und die Beschränkung zwischenmenschlicher Kontakte.
  • Im weiteren Verlauf kommen Gefühle wie Ärger, Unzufriedenheit und Gereiztheit hinzu. Oft treten hier auch die ersten körperlichen Symptome auf. Die Betroffenen klagen dabei über unterschiedlichste Beschwerden wie Mattheit und Erschöpfung, Ruhelosigkeit, Niedergeschlagenheit, Depression und Ängste, aber auch Schlafstörungen, sexuelle Probleme, Kopf- und Rückenschmerzen, Tinnitus, Herzrasen und Magenbeschwerden.
  • Bei weiterem Fortschreiten der Symptomatik treten zunehmend Gefühle von Sinnlosigkeit, Versagen, Misstrauen auf. Die Patienten sind sehr schnell erschöpft, mechanisieren ihre Leben so weit wie möglich, ziehen sich zurück und irgendwann stellt sich dann das Gefühl „Nichts geht mehr.“ ein.

„Die Therapie hat mir zunächst geholfen, die tieferen Ursachen meines Burnouts zu verstehen. Das war eher traurig. Schnell haben wir auch Erste-Hilfe-Maßnahmen definiert, die eine Erleichterung brachten. Mein Leben aufzuräumen und den Blick für Wesentliche zu schärfen, war dann harte Arbeit - die sich letztendlich aber gelohnt hat. Heute entscheide ich bewusst, wann und wie ich meine Energie einsetzte.“ – fasst Richard T. nach einem Jahr zusammen.